Beiträge mit Schlagwort ‘Demonstration’
Trauerzug für die Tiere
Am 18.02.2012 rufen wir zu einem Trauerzug für die Tiere in der Nürnberger Innenstadt auf.
Treffpunkt ist um 12:45 vor der Lorenzkirche.
Um 13:00 beginnt die Eröffnungskundgebung vor der Lorenzkirche. Anschließend werden wir eine breite Route durch die Nürnberger Innenstadt laufen, um der vielen Millionen Tiere zu gedenken, die in der Nahrungs- und Bekleidungsindustrie sterben. Aber auch den Tieren, die in der Unterhaltungsbranche und für Tierversuche sterben und nicht zuletzt den Menschen, die aufgrund der ungerechten Verteilung von Ressourcen und durch Fehlernährung ausgelöste, vermeidbare Krankheiten sterben, gilt unser Trauerzug. Eingeplant sind Zwischenstopps vor Pelzläden und Fast-Food-Ketten. Wir werden auch speziell zu diesem Anlass entworfene Flyer verteilen, in denen wir die Menschen zum Umdenken anregen und Alternativen aufzeigen möchten. Am Ende gibt es vor der Lorenzkirche noch eine Abschlusskundgebung und wenn noch Zeit bleibt, werden wir bis 16 Uhr Flyer vor der Lorenzkirche verteilen.
Schließ dich an, um deine Stimme für die Stimmlosen zu erheben!
Verbreite diesen Aufruf bitte weiter, denn je mehr wir sind, desto mehr können wir erreichen und desto wirkungsvoller wird unser Trauerzug.
Komm möglichst dunkel gekleidet. Wenn du magst, kannst du auch Kerzen, Kränze und andere geeignete Gegenstände mitbringen. Auch eigene Plakate sind herzlich willkommen.
Universelles Leben und andere anti-emanzipatorische Gruppen und Personen sind bei diesem Trauerzug nicht erwünscht!
Vegetarierbund in Fleischschalen
Pressemitteilung zum Fleischschalen-Infostand des Vegetarierbundes am 10.09.2011 am weißen Turm.
Am Samstag haben sich blutverschmierte Aktivisten der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes bei einem Infostand am weißen Turm in eine Fleischschale gezwängt. Die jungen Frauen und Männer wollten damit auf die Tierquälerei durch Fleischkonsum aufmerksam machen.
Es ist nicht alltäglich, dass Menschen unter Frischhaltefolie blutverschmiert auf der Straße liegen. Doch es ist alltäglich, dass Tiere unter Frischhaltefolie blutverschmiert in den Supermarktregalen liegen. Tiere, die ebenso aus Fleisch und Blut bestehen wie wir und die ebenso empfindsame Lebewesen sind. Es wird gern vergessen, dass hinter jedem Stück Fleisch ein Individuum steckt, das geatmet und gelitten hat und geschlachtet wurde.
Tagtäglich werden Millionen Tiere getötet, nur für einen kurzen „Genuss“. Allein in dem neuen Schlachthof in Wietze sollen pro Tag fast eine halbe Millionen Hühner getötet werden – das sind 130 Millionen Tiere pro Jahr. „Dabei ist die Alternative so einfach“, betont Anne Seidel, Leiterin der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes Deutschland, „jeder hat die Wahl, ob er oder sie selbst zur Tötung von Tieren beitragen möchte – oder sich für die vegane, rein pflanzliche, Lebensweise entscheidet, die den Tieren, aber auch der Umwelt und natürlich der eigenen Gesundheit zugute kommt. Die Regionalgruppe unterstützt Sie gerne.“
Wir möchten die BürgerInnen mit dieser Fleischschalen-Aktion dazu aufrufen, ihre Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen und die Macht, mit dem Einkaufswagen abzustimmen zu nutzen: Stimmen Sie für Leben und gegen Leid. Denn Tiere sind Lebewesen, keine Lebensmittel.
Der Vegetarierbund ist die größte Interessensvertretung von Vegetariern und Veganern in Deutschland und wurde vor kurzem 119 Jahre alt. Weitere Informationen zur vegetarisch/veganen Ernährung und dem Vegetarierbund finden Sie auf www.nuernberg.vebu.de und www.vebu.de
- Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes Deutschland
Pressemitteilung: Wildtierzirkusse endlich abschaffen
Ein breites Bündnis, bestehend aus Anima – Tierschutz und Mitweltpädagogik, Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V., der Regionalgruppe des Vegetarierbunds, der Ortsgruppe des Vereins Die Tierfreunde e. V. sowie den Jusos, fordert die Abschaffung von Wildtierzirkussen in Nürnberg. Die Organisationen rufen zu einer weiteren Kundgebung diesbezüglich auf. Diese Kundgebung wird am Freitag, den 17. Juni 2011 von 17 – 19 Uhr erneut vor dem Karstadt an der Lorenzkirche in Nürnberg stattfinden.
„Seit dem 1. Mai haben wir 4 Kundgebungen organisiert. Wir bekommen immer mehr Zulauf, die PassantInnen unterstützen unser Anliegen“, so der Mitorganisator Stefan Sander. Derzeit gastiert in Nürnberg der Zirkus Charles Knie, der unter anderem Löwen, Tiger, Seelöwen, Zebras, Lamas, Kamele, Emus, exotische Rinder, Pferde und ein Riesenkänguru mit sich führt. Aus diesem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es grundsätzlich unmöglich ist, Tieren im Zirkus ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dieser Ansicht ist auch Prof. Mantel, der Präsident der Bundestierärztekammer, der im Mai 2010 mitteilte: „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“. Es widerspricht den natürlichen Bedürfnissen von Tieren, durch Zwang und Gewalt Kunststücke zu erlernen, in engen Käfigen leben zu müssen und ständig quer durchs Land gekarrt zu werden.
Daher ist nicht verwunderlich, dass in 13 europäischen Ländern, z. B. in Österreich, Dänemark und Portugal, bereits ausgewählte oder vollständige Verbote für Wildtierzirkusse existieren – ebenso auf städtischen Flächen wie in Köln, München und Stuttgart. Seit 2003 gibt es zudem einen Beschluss im Bundesrat, Wildtierzirkusse zu verbieten. Im Frühjahr dieses Jahres folgte eine Initiative im Bundestag für ein Wildtierzirkusverbot. Während die Grünen, die Linke und die SPD das Verbot befürworteten, sprach sich die CDU/CSU dagegen aus, die FDP beugte sich dem Koalitionsdruck.
Doch schon bevor das Wildtierzirkusverbot politisch durchgesetzt wird, kann jede/r Einzelne verantwortungsbewusst handeln und Wildtierzirkusse nicht mehr unterstützen. Es gibt zahlreiche Zirkusse mit ausgezeichnetem Artistikprogramm wie z. B. Flic Flac und Cirque du Soleil, die nicht auf Kosten der Tiere gehen. Dazu Anne Seidel, Leiterin der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds Deutschland: „Im 21. Jahrhundert ist es an der Zeit zu erkennen, dass Tiere keine Attraktionen sind und nicht unserer Unterhaltung dienen. Das müssen auch die Unterstützer von Charles Knie, Karstadt Lorenzkirche, RadioF, Radio Charivari und McDonalds endlich einsehen.“
Kundgebung für die Abschaffung von Wildtierzirkussen in Nürnberg
Bei der heutigen Kundgebung für die Abschaffung von Wildtierzirkussen in Nürnberg und ganz Deutschland konnten wieder viele Passanten überzeugt werden nicht mehr in den Zirkus zu gehen.
Der ehemalige Leiter der Regionalgruppe in Nürnberg, Stefan Sander betont: “Wer Wildtierzirkusse unterstützt, hat sich entweder nicht informiert oder nimmt die Ausbeutung der Tiere billigend in Kauf. Beides ist inakzeptabel. Tiere sind keine Attraktionen.”
Folgende Ziele wurden verfolgt:
- Abschaffung von Wildtierzirkussen
- Öffentlichkeit gegen den Wildtierzirkus Charles Knie
- Und gegen die Unterstützer: Karstadt Lorenzkirche, RadioF, Radio Charivari und McDonalds
Artgerecht ist nur die Freiheit.
Kundgebung Wildtierzirkusse abschaffen III
Am 11.06.2011 wird vor dem Karstadt an der Lorenzkirche, Eingang Karolinenstraße eine Kundgebung für ein Verbot von Wildtierzirkussen stattfinden. Wir treffen uns um 13.00 Uhr und werden spätestens um 16.00 Uhr fertig sein. Der zur Zeit in Nürnberg gastierende Zirkus Charles Knie führt Löwen, Tiger, Elefanten, Seelöwen, Bären, Zebras, Lamas, Kamele,
Emus, exotische Rinder, Pferde und ein Riesenkänguru mit sich. Er wird von Karstadt Lorenzkirche, RadioF, Radio Charivari und McDonalds unterstützt.
Wir denken, dass Tiere im Zirkus niemals artgerecht leben können.
Nicht ohne Grund spricht sich die Bundestierärztekammer gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus aus, deren Präsident Prof. Mantel betonte im Mai 2010 in einer Pressemitteilung: „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“.
Werbung für Wildtierzirkusse darf sich nicht lohnen.
Jede Firma die in Nürnberg Wildtierzirkusse unterstützt, jede Firma der Geschäftemacherei wichtiger ist als das Wohlergehen der Tiere darf auf eine Kundgebung der Tierrechtsbewegung hoffen, zumindest aber auf Protest.
Die Kundgebung wird von Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V., des Vereins ANIMA, der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds Deutschlands und der Ortsgruppe Nürnberg von Die Tierfreunde e. V. unterstützt. Bitte bringt eure eigenen Banner / Plakate / Schilder / Flaggen etc mit.
Übrigens: Die nächste Kundgebung findet am 17.06 zwischen 17.00 und 19.00 Uhr statt. Gleicher Ort, gleiches Thema.
Treffpunkt vor Karstadt an der Lorenzkirche. Karte: http://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=11.075386%2C49.450032%2C11.079335%2C49.452173&%3Blayer=mapnik&%3Bmarker=49.45096%2C11.07656













