Beiträge in Kategorie ‘Presse’
Pressemitteilung zu Weihnachten
Frieden und Nächstenliebe – die Inbegriffe der Weihnachtszeit. Die ganze Familie sitzt am geschmückten Tannenbaum gemütlich zusammen und verzehrt einen festlichen Braten. Was könnte friedlicher sein?
Die Antwort ist so simpel, wie unbequem: Ein Braten, der niemals ein Jemand war. Ein Braten, der niemals geatmet hat. Ein Braten ganz aus Pflanzen, der nicht nur den Tieren eine Verschnaufpause gönnt, sondern auch anderen Menschen. Menschen, die Hunger leiden, weil Ressourcen verschwendet werden. Unvorstellbar, dass für die Produktion von Fleisch so viele pflanzliche Kalorien verschwendet werden, als ob man ein Siebtel eines Brotes essen und die anderen sechs Siebtel achtlos wegwerfen würde!
Doch es macht Mut, dass Sie selbst Ihren Nächsten helfen können – der Milliarde Menschen, die auf dieser Welt hungert, ebenso wie den 500 Millionen Tieren, die hierzulande Jahr für Jahr geschlachtet werden. Überzeugen Sie sich doch dieses Jahr einmal selbst davon, dass ein Weihnachtsmenü, das wahren Frieden und Nächstenliebe bedeutet, auch ein echter Gaumenschmaus ist. Schmackhafte Rezepte finden Sie zum Beispiel auf:
http://www.peta.de/web/gaensefreundlicher.330.html
http://www.veganwelt.de/inhalt/kochen/k-rez-menues.html
Vegetarierbund in Fleischschalen
Pressemitteilung zum Fleischschalen-Infostand des Vegetarierbundes am 10.09.2011 am weißen Turm.
Am Samstag haben sich blutverschmierte Aktivisten der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes bei einem Infostand am weißen Turm in eine Fleischschale gezwängt. Die jungen Frauen und Männer wollten damit auf die Tierquälerei durch Fleischkonsum aufmerksam machen.
Es ist nicht alltäglich, dass Menschen unter Frischhaltefolie blutverschmiert auf der Straße liegen. Doch es ist alltäglich, dass Tiere unter Frischhaltefolie blutverschmiert in den Supermarktregalen liegen. Tiere, die ebenso aus Fleisch und Blut bestehen wie wir und die ebenso empfindsame Lebewesen sind. Es wird gern vergessen, dass hinter jedem Stück Fleisch ein Individuum steckt, das geatmet und gelitten hat und geschlachtet wurde.
Tagtäglich werden Millionen Tiere getötet, nur für einen kurzen „Genuss“. Allein in dem neuen Schlachthof in Wietze sollen pro Tag fast eine halbe Millionen Hühner getötet werden – das sind 130 Millionen Tiere pro Jahr. „Dabei ist die Alternative so einfach“, betont Anne Seidel, Leiterin der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes Deutschland, „jeder hat die Wahl, ob er oder sie selbst zur Tötung von Tieren beitragen möchte – oder sich für die vegane, rein pflanzliche, Lebensweise entscheidet, die den Tieren, aber auch der Umwelt und natürlich der eigenen Gesundheit zugute kommt. Die Regionalgruppe unterstützt Sie gerne.“
Wir möchten die BürgerInnen mit dieser Fleischschalen-Aktion dazu aufrufen, ihre Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen und die Macht, mit dem Einkaufswagen abzustimmen zu nutzen: Stimmen Sie für Leben und gegen Leid. Denn Tiere sind Lebewesen, keine Lebensmittel.
Der Vegetarierbund ist die größte Interessensvertretung von Vegetariern und Veganern in Deutschland und wurde vor kurzem 119 Jahre alt. Weitere Informationen zur vegetarisch/veganen Ernährung und dem Vegetarierbund finden Sie auf www.nuernberg.vebu.de und www.vebu.de
- Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbundes Deutschland
Vegetarierbund schaut über Tellerrand hinaus
Pressemitteilung: 27.07.2011
Regionalgruppe lehnt Delfinarium ab
Die Nürnberger Regionalgruppe des Vegetarierbunds Deutschlands schaut über den Tellerrand hinaus und lehnt das Delfinarium ab. Der ehemalige Gruppenleiter Stefan Sander teilt dazu mit: „Unsere Aktivisten und Besucher der Stammtische können die Tötung und Ausbeutung von Tieren nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Deswegen leben sie vegetarisch oder vegan. Aus Mitgefühl und Solidarität mit den Delfinen beteiligen wir uns an den Protesten vor dem Tiergarten. Tiere sind keine Attraktionen!“
Das Delfinarium wurde gebaut, weil die Präsentation eingesperrter Delfine Besucher in den Tiergarten locken soll. Die Gruppenleiterin Anne Seidel betont: „Es gibt kein Recht, Tiere in Gefangenschaft zu sehen. Wohl aber gibt es ein Recht der Tiere auf Freiheit! Wir fordern alle Tierfreunde, Tierschützer, Tierrechtler, Vegetarier und Veganer dazu auf, den Tiergarten zu meiden. Denn ebenso wie bei der Ernährung haben Sie auch bei der Freizeitgestaltung die Möglichkeit, sich aktiv gegen Tierleid einzusetzen.“
Auch bundesweit sind die Betonbecken ein Auslaufmodell. Von den ehemals neun Delfinarien in Deutschland existieren in einem Jahr nur noch zwei. Durch die kritische Berichterstattung in den regionalen und überregionalen Medien ist der Imageschaden für die Stadt Nürnberg schon jetzt enorm.
Die Regionalgruppe ist überzeugt, dass der Stadtrat seine delfinfeindliche Politik aufgeben muss und irgendwann seine Haltung gegenüber dem Delfinarium revidieren wird.
Die Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds hat sich kurz vor dem vegetarischem Straßenfest im Jahr 2010 gegründet. Der Vegetarierbund ist die größte Interessensvertretung von Vegetariern und Veganern in Deutschland und wurde vor kurzem 119 Jahre alt.
Pressemitteilung: Wildtierzirkusse endlich abschaffen
Ein breites Bündnis, bestehend aus Anima – Tierschutz und Mitweltpädagogik, Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V., der Regionalgruppe des Vegetarierbunds, der Ortsgruppe des Vereins Die Tierfreunde e. V. sowie den Jusos, fordert die Abschaffung von Wildtierzirkussen in Nürnberg. Die Organisationen rufen zu einer weiteren Kundgebung diesbezüglich auf. Diese Kundgebung wird am Freitag, den 17. Juni 2011 von 17 – 19 Uhr erneut vor dem Karstadt an der Lorenzkirche in Nürnberg stattfinden.
„Seit dem 1. Mai haben wir 4 Kundgebungen organisiert. Wir bekommen immer mehr Zulauf, die PassantInnen unterstützen unser Anliegen“, so der Mitorganisator Stefan Sander. Derzeit gastiert in Nürnberg der Zirkus Charles Knie, der unter anderem Löwen, Tiger, Seelöwen, Zebras, Lamas, Kamele, Emus, exotische Rinder, Pferde und ein Riesenkänguru mit sich führt. Aus diesem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es grundsätzlich unmöglich ist, Tieren im Zirkus ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dieser Ansicht ist auch Prof. Mantel, der Präsident der Bundestierärztekammer, der im Mai 2010 mitteilte: „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“. Es widerspricht den natürlichen Bedürfnissen von Tieren, durch Zwang und Gewalt Kunststücke zu erlernen, in engen Käfigen leben zu müssen und ständig quer durchs Land gekarrt zu werden.
Daher ist nicht verwunderlich, dass in 13 europäischen Ländern, z. B. in Österreich, Dänemark und Portugal, bereits ausgewählte oder vollständige Verbote für Wildtierzirkusse existieren – ebenso auf städtischen Flächen wie in Köln, München und Stuttgart. Seit 2003 gibt es zudem einen Beschluss im Bundesrat, Wildtierzirkusse zu verbieten. Im Frühjahr dieses Jahres folgte eine Initiative im Bundestag für ein Wildtierzirkusverbot. Während die Grünen, die Linke und die SPD das Verbot befürworteten, sprach sich die CDU/CSU dagegen aus, die FDP beugte sich dem Koalitionsdruck.
Doch schon bevor das Wildtierzirkusverbot politisch durchgesetzt wird, kann jede/r Einzelne verantwortungsbewusst handeln und Wildtierzirkusse nicht mehr unterstützen. Es gibt zahlreiche Zirkusse mit ausgezeichnetem Artistikprogramm wie z. B. Flic Flac und Cirque du Soleil, die nicht auf Kosten der Tiere gehen. Dazu Anne Seidel, Leiterin der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds Deutschland: „Im 21. Jahrhundert ist es an der Zeit zu erkennen, dass Tiere keine Attraktionen sind und nicht unserer Unterhaltung dienen. Das müssen auch die Unterstützer von Charles Knie, Karstadt Lorenzkirche, RadioF, Radio Charivari und McDonalds endlich einsehen.“
Protest gegen Wildtierzirkusse: Offener Brief an Marktkauf und RadioF
Die Organisationen ANIMA gGmbh Tierschutz- und Mitweltethik, Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V., Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds Deutschlands sowie die Ortsgruppe Nürnberg von Die Tierfreunde e. V. haben in einem offenem Brief an RadioF und Marktkauf gegen deren Unterstützung des Zirkus Barelli protestiert.
Die Proteste der Tierschutz/Tierrechtsorganisationen gehen weiter. Am Dienstag und Mittwoch, den 24.05 und 25.05 werden ab 17 Uhr Kundgebungen zur Abschaffung von Wildtierzirkussen stattfinden. Bitte kommen Sie vorbei und unterstützen Sie dieses wichtige Anliegen.
Die beiden Briefe im PDF Format:
Offener Brief an Marktkauf
Offener Brief an RadioF
Es folgt der Brief an Marktkauf:
Marktkauf GmbH Nürnberg Thon
Wilhelmshavener Str. 15
90425 Nürnberg
Nürnberg, 17. Mai 2011
Protest gegen Ihre Unterstützung des Wildtierzirkus Barelli in Nürnberg
Sehr geehrte Damen und Herren der Marktkauf-Geschäftsleitung,
wir wenden uns heute im Namen von Menschen für Tierrechte Nürnberg e. V., des Vereins ANIMA, der Regionalgruppe Nürnberg des Vegetarierbunds Deutschlands und der Ortsgruppe Nürnberg von Die Tierfreunde e. V. an Sie.
Mit der Bereitstellung Ihres Geländes und Unterstützung für den derzeit in Nürnberg gastierenden Zirkus Barelli unterstützen Sie einen Zirkus, der Wildtiere mit sich führt. Rund 85 Tiere leben im Zirkus Barelli, darunter Pferde, Ponys, Kamele, Guanako, Alpaka, Esel, Zebras und Tiger. Diesen Tieren kann ein Zirkus kein würdiges Leben ermöglichen: Ständig müssen sie in kleinen Transportern von Standort zu Standort reisen und ihr Dasein in beengten Käfigen fristen. Die Tiere leiden daher unter akutem Bewegungsmangel, Gelenkschäden und Langeweile, die zu stereotypem Verhalten wie ständigem Hin- und Herlaufen oder dem Ablecken der Gitterstäbe führt. Insbesondere den Wildtieren machen zudem die für sie ungeeigneten klimatischen Bedingungen zu schaffen. Am schlimmsten ist jedoch die Dressur, die stets eine Unterwerfung der Tiere erfordert. Nicht selten werden zu diesem Zweck Gewalt, Futter- und Wasserentzug eingesetzt.
Dass Wildtierzirkusse nicht nur eine Qual für die Tiere, sondern auch eine Gefahr für die Öffentlichkeit sind, zeigt sich immer wieder bei Ausbrüchen von Tieren aus ihren Gehegen oder der Manege. Im Juni 2006 riss auch beim Zirkus Barelli ein Tiger aus. Der Raubtier-Dompteur Christian Walliser, der momentan im Programm von Zirkus Barelli auftritt, erlitt bei seinen Vorführungen bereits schwerste Verletzungen. 2009 biss ein Tiger ihm in den Schädel, ein anderer trennte ihm die Hand ab. Er musste daraufhin auf der Intensivstation behandelt werden, sein Zustand war lebensbedrohlich. Undenkbar, was passiert wäre, wenn der Tiger die Zuschauer verletzt hätte, unter denen immer sehr viele Kinder sind. Angesichts der Qualen, die Tiere in Zirkussen erleiden müssen, ist es nicht verwunderlich, dass sie versuchen, dieser Umgebung zu umkommen und sich zuweilen aggressiv verhalten.
Nicht ohne Grund spricht sich die Bundestierärztekammer gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus aus, deren Präsident Prof. Mantel betonte im Mai 2010 in einer Pressemitteilung: „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“.
Völlig zu Recht hat auch der Bundesrat bereits 2003 beschlossen, Wildtierzirkusse zu verbieten. Doch leider wurde dieser Beschluss noch immer nicht umgesetzt, denn während SPD, Grüne, Linke und FDP das Verbot befürworten, sieht die CDU/CSU noch immer „keinen Handlungsbedarf“ und verhindert somit einen Beschluss des Bundestages, der für die Umsetzung nötig ist.
Erfreulicherweise spricht sich inzwischen auch die lokale Politik gegen Wildtierzirkusse aus. So beschloss die Nürnberger SPD auf ihrer Jahreshauptversammlung im März 2011, sich für ein lokales Wildtierzirkusverbot einzusetzen. Wenn dieses Verbot in Nürnberg durchgesetzt werden sollte, wäre die Stadt in guter Gesellschaft. Absolute bzw. ausgewählte Wildtierverbote existieren bereits in 13 europäischen Nationen sowie in den Städten Heidelberg, Köln, München, Schwerin, Speyer und Stuttgart. Kürzlich hat auch IKEA beschlossen, auf keiner Fläche seiner 46 Standorte mehr Wildtierzirkusse gastieren zu lassen.
Die jüngsten Proteste gegen Wildtierzirkusse gab es in Nürnberg am 1. Mai, als eine Gruppe junger Menschen auf die Tierquälerei in Wildtierzirkussen aufmerksam machte. Ein Großteil der Bevölkerung hat ebenfalls erkannt, dass Wildtiere in Zirkussen nichts zu suchen haben: Laut einer Umfrage der Gfk lehnen 64,4 der Menschen Wildtiere in Zirkussen als nicht mehr zeitgemäß ab.
Unser Protest richtet sich nicht gegen Zirkusse an sich, sondern gegen die Benutzung von Tieren zur Belustigung und Unterhaltung. Zirkusse wie Cirque de Soleil, Flic Flac oder der Chinesische Nationalzirkus dagegen sind nur einige Beispiele für ein gelungenes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie, das völlig ohne Tierdressur auskommt.
Wir appellieren an Sie, sich der stetig wachsenden Zahl von Ländern, Städten, Einzelpersonen und Unternehmen anzuschließen, die sich klar gegen Wildtierzirkusse aussprechen. Entziehen auch Sie der Tierquälerei Ihre Unterstützung und lassen Sie stattdessen Zirkussen und anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung den Vortritt, bei denen die Unterhaltung nicht auf Kosten der Tiere geht.
Dieser Offene Brief wird der lokalen Presse zugesendet.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Anne Seidel unter der oben angegebenen Anschrift.
Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Stellungnahme.












